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Während der landwirtschaftlichen Lehre bekam ich zum ersten Mal Kontakt mit den Bienen. Neben dem anschließenden Studium der ökologischen Agrarwissenschaften begann ich mich intensiv mit ihnen zu beschäftigen. Ich war fasziniert vom Organismus Bienenvolk und schaffte meine ersten Völker an.

Ich beschloss nach Abschluss des Studiums im Jahr 2004 eine Imkerei zu gründen. Sie befindet sich am Rande der Märkischen Schweiz, einem zwischen Berlin und Frankfurt/ Oder gelegenen Naturpark. Dort ist es möglich, Akazien- und Sommerblütenhonig zu ernten.

Um andere Honigsorten zu ernten, werden die Völker abends nach Bienenflug verschlossen und nachts zu den Orten gefahren, wo die jeweiligen Pflanzen blühen.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass auch "Bio-Bienen", je nach Honigsorte, Nektar von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen sammeln, die nicht nach Bio- Richtlinien bewirtschaftet werden. Ihren Flug kann der Imker nicht steuern.

Untersuchungen zeigen jedoch, dass Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Honig äußerst selten sind. Viel häufiger zeigen sie jedoch Rückstände von Medikamenten, die die Imker zur Gesunderhaltung ihrer Bienen einsetzen. Denn die Bienen müssen jedes Jahr gegen eine bestimmte Milbe behandelt werden. Nur so ist ihr Überleben zu sichern, da sie sich selber nicht ausreichend gegen diesen Parasiten verteidigen können. Nach den Bio- Richtlinien darf diese Behandlung nur mit organischen Säuren durchgeführt werden, die auch natürlicherweise in geringer Konzentration im Honig vorkommen und sich nicht im Wachs anreichern. So wird eine Rückstandsbildung im Honig vermieden.

In Imkereien, die nicht nach Bio- Richtlinien arbeiten, dürfen auch Medikamente eingesetzt werden, deren Wirkstoffe sich in den Wachswaben anreichern und von dort aus in den Honig gelangen können.

Aufgrund der beschriebenen Rückstandsproblematik beziehe ich den in der Aufbauphase benötigten Wachs nur von anderen Bioland- Imkereien. Denn in Bioland– Imkereien werden regelmäßig Wachs- und Honigproben genommen. Diese werden von einem unabhängigen Labor untersucht. Außerdem lege ich besonderen Wert darauf, dass meine Bienen viel eigenes, sauberes Wachs erzeugen. Das entspricht auch ihrem Bedürfnis, den Bautrieb auszuleben.

Diese Maßnahmen gewährleisten die besondere Qualität des Bioland-Honigs.

Als Bioland– Imker werde ich jährlich von einer Kontrollstelle auf die Einhaltung der Richtlinien geprüft. Diese schreiben unter anderem vor, dass die Bienen nur mit ökologisch angebautem Zucker gefüttert werden dürfen. Für die Bioland- Imker entstehen durch den Kauf des teuren Biozuckers erhebliche Mehrkosten. Der Zucker dient den Bienen zusammen mit dem Anteil an Honig, den der Imker ihnen belässt, als Winterfutter.

Wenn sie an die Bienen denken, fällt vielen Menschen zunächst der Honig ein. Doch die Bedeutung der Bienen geht weit über ihre Fähigkeit hinaus, Nektar in köstlichen Honig zu verwandeln. Denn durch ihre Bestäubungsleistung haben sie eine Schlüsselstellung im Ökosystem. Ohne die Bestäubung durch die Bienen würden viele Pflanzen keine Samen bilden, keine Früchte tragen. Ohne Bienen keine Äpfel! Leider gibt es aber in Deutschland immer weniger Bienen und Imker. Deshalb ist es wichtig, dass heimischer Honig gekauft und so die Bienenhaltung hierzulande unterstützt wird.


Bioland-Betriebsnummer 110304
DE-ÖKO-006


Fabian Lahres - Dipl. Ing. Agrar
Am Gutshof 3
15345 Garzau-Garzin OT Garzau
Tel 0172 2879123